Markus Orths

Markus Orths

Alpha & Omega - Links

Im Roman werden einige webpages genannt. 
Hier kommt man über die Links zu den entsprechenden Seiten.

Seite 230: "Nachdem Bitch den exakten Zeitpunkt des Flugzeugabsturzes eingetragen hatte, steckte sie den Brief in die leere Cognacflasche, paddelte ein Stück aufs Meer hinaus und warf die Flasche hinein. In diesem Augenblick erinnerte sie sich an einen Artikel, den sie kürzlich gelesen hatte: Bestellungen ans Universum. Das Universum, hieß es, habe für jeden Menschen etwas in petto. Man müsse es einfach nur bestellen. Die Bestellung könne aufgeschrieben, anschließend ausgesprochen, mit einem Hauch verstärkt und in vollstem Vertrauen losgelassen werden. Man dürfe in der Bestellung nur positive Formulierungen benutzen. Man solle einen Zustand bestellen und das Wort wollen vermeiden. Man solle sich innerlich darauf vorbereiten zu empfangen (vgl. www.bestellung. jimdo.com/anleitung). Kolja seufzte. Um Bitch einen Gefallen zu tun, spielte er mit." Bestellungen beim Universum

Seite 270: "Im Grunde geschah alles fast genau so, wie es der Physiker Martin Bäker anlässlich eines Aprilscherzes im Jahr 2012 errechnet hatte (vergleiche den Link www.scienceblogs.de/hier-wohnen-drachen/2012/04/01/stabiles-minischwarzes-loch-aus-higgsteilchen-erzeugt), ein Aprilscherz, der im Grunde aus Sicht eines klar denkenden Physikers jener Zeit als vollkommen sinnfrei bezeichnet werden musste. Damals lachte man über den Ulk. Jetzt aber konnte man nicht mehr lachen. Das Loch kam nämlich zwei Wochen zu früh. Nicht am 1. April, sondern am 15. März, also zu den Iden des März, um genau zu sein." Stabiles Schwarzes Miniloch

Seite 319: "Das Erschütternde meiner Erfahrung: Nichts ist gleich. Es gibt keine Wiederholung. Alles ist neu. Immer und ewig neu. Schon im Neuron selbst: Ich war nicht die einzige Neuromücke. Um mich her wimmelte es von anderen Neuromücken. Jede dieser Neuromücken änderte ohne Unterlass ihre Gestalt. Mal dick und bauchig, mal dünn und heringhaft, mal weiß, mal gelb, mal in einer Farbe, die ich nicht kannte, mal langsam segelnd, meist rasch schwirrend, mal sah die Neuromücke wie eine Mücke aus (eben!), mal aber wie ein Elefant, mal wie ein Ameisenbär, mal wie ein Tapir mit einem Tapirschatten, einem von einer – o Schamp, du hattest es visionär vorhergesehen – Tapirschatten-Näherin genähten Tapirschatten (vgl. www.der-schamp.de/Part1/Medienkunst/Sinnsch/Sinnscheisse1.html), mal auch wie ein fettes Schwein, immer jedoch wie ein Rüsseltier." Der Aufstand in den Sinnscheiße-Bergwerken

Seite 355: "Mitte November 2019 traf auch der Schamp in Freiburg ein, Lesung in der Buchhandlung Schwarz. Aus seinem neuen Buch mit dem Titel Cervantes’ Hand. Alle lauschten andächtig. Für den Schamp allerdings eine Spur zu andächtig. Um die Leute aufzumischen, hatte er wie immer seine später berühmt gewordenen Brüllgedichte dabei, Gedichte, die vom Flüstern zum Brüllen anschwollen. Vorwärts marsch, ihr Mutagene! (Vgl. www.youtube.com/watch?v=UKueoq8lZQE.) Man applaudierte höflich, wenn auch ein bisschen verstört. Anschließend kam es in der Freiburger Herdern-Villa zu einem denkwürdigen Treffen." Vorwärts marsch, ihr Mutagene!

Seite 404:
"Man erinnere sich an des Schamps Buhrufservice: www.der-schamp.de/01Startseiten/Buh-Service.html. Der Schamp hatte ja damals begonnen, Buhrufe in Tüten zu verkaufen und bis zum Jahr 2021 satte 4000 Euro umgesetzt. Er hatte den Käufern versichert, dass in den Tüten auch wirklich und wahrhaftig jene Buhrufe steckten (»Auf den Verpackungen steht genau drauf, was in den Tüten drin ist – geschummelt wird nicht!«), sprich, dass er, der Schamp persönlich, in die Tüte hineingebuht habe, das gebiete sein künstlerisches Ethos, und, was soll ich sagen, er hatte sich auch daran gehalten." Die Buhruftüten