Markus Orths

Markus Orths

Lehrerzimmer: RomanLehrerzimmer

Roman (2003)
TB, 160 Seiten, € 8,99
ISBN: 978-3-442-74542-5

Leseprobe
Hörbuch
E-Book
Hörprobe

»Die Lüge, sagte er gleich zu Beginn, das solle ich verinnerlichen, sei das Elixier der Schule. Jeder hier an der Schule lüge. Er, der Direktor, zuallererst.« Studienassessor Kranich, Englisch, Deutsch, lernt bereits an seinem ersten Schultag, auf welche vier Säulen sich das gesamte Schulsystem stützt: Angst, Jammer, Schein und Lüge. Leider wohnt Kranich am falschen Ort, das gibt ein dickes Minus in der Leistungsbeurteilung – die wirklich wahren Kompetenzen eines jeden Lehrers, erfährt er, seien die Schlüsselkompetenzen. Für jeden gefundenen, vielmehr erbeuteten Schlüssel, den er Direktor Höllinger beibringt, kommt er weiter nach oben … 


Pressestimmen: 



»Präzise, komisch, herzabschnürend.«
Brigitte
 
 

»Ab damit auf den Lehrplan!«
Titanic

»Eine urkomische Satire auf den Schulbetrieb, die drastisch vor Augen führt, was Pisa nur theoretisch umschreibt.«
Focus

»Eine absurde Groteske, ein satirischer Amoklauf. Orths' Satire wird in vielen Lehrerzim­mern auf zustimmendes Kopfnicken und verschwörerisches Lächeln stoßen.«
Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Eine grandiose Satire mit Orwellschen Einschlägen.«
Buchmarkt

»So komisch beschrieben, dass man daran verzweifeln könnte.«
Frankfurter Neue Presse

»Eine fulminante Satire – ein an Wortwitz und Slapstick überreicher Roman.«
Süddeut­sche Zeitung

»Komisch, spannend und präzise. Jede Schulbehörde sollte umgehend eine ultimative Verordnung erlassen, die allen Lehrkörpern die Lektüre von ›Lehrerzimmer‹ als unver­zichtbaren Curriculumbestandteil auferlegt.«
Badische Zeitung

»Markus Orths' ›Lehrerzimmer‹ setzt den verbeamteten Apparat Schule so in Szene, dass der Leser unter Gelächter seine Mechanismen durchschaut.«
die tageszeitung

»Dieses Buch ist ziemlich lustig. Das muss gesagt werden, denn es versteht sich nicht von selbst. Jeder kann mitlachen in diesem absurden Theater.«
Der Tagesspiegel

»Was Orths verrät, darstellt und anprangert, ist allerdings nicht pure Realität, sondern de­ren sehr gekonnt überzeichnetes, komisch-katastrophales Schreckbild. ... Ob­wohl er zugunsten der Belustigung gewaltig übertreibt, steckt darin doch zugleich eine ernste Warnung.«
NDR Kultur

»Was subtil und wenig fassbar in vielleicht mancher Schule, in manchem Betrieb abgeht, übersetzt Orths in lebendige, fantasievolle Szenarien, die grotesk erscheinen und doch so unmittelbar einleuchten, als hätte man sie schon erlebt. Stilistisch gelingt es dem jungen Schriftsteller in beeindruckender Weise, das Beklemmende und unausweichlich Schei­nende einer Folter-Dynamik zu vermitteln.«
Neue Luzerner Zeitung

»Ungeheuer komisch!«
Badische Neueste Nachrichten

»Eine lachmuskelstrapazierende Satire!«
Deutsche Welle

»Ein geistreicher, sprachgenauer Erzähler.«
Nürnberger Nachrichten

»Der furiose Parforceritt des gelernten Lehrers Markus Orths zwischen hintersinniger Wortakrobatik und flachen Lehrerscherzen, zwischen Slapstick und Sarkasmus macht schwindlig wie der Blick in einen Abgrund oder der Gedanke, diese Satire könnte die Wirk­lichkeit berühren.«
Der kleine Bund

»Ein bisschen Kafka, ein bisschen Apokalypse - und jede Menge amüsanter Irrwitz.«
Köl­ner Stadtanzeiger

»Orths meistert die schwierige Gratwanderung, die das Genre Satire verlangt: über die Stränge schlagen, ohne die Bodenhaftung zu verlieren, im überspitzten Detail das träge schlummernde Ganze spiegeln.«
Stuttgarter Zeitung

»Die GEW stifte einen Kurt-Tucholsky-Preis für Satire und verleihe ihn an Markus Orths für seinen furiosen Roman. eselsohr verleiht LEHRERZIMMER die Auszeichnung „Fällt aus dem Rahmen“ für inhaltlich oder gestalterisch außergewöhnliche Bücher. Wie wohltuend, wie befreiend ist dieser kleine Roman, nach all den Schülern Gerber, Giebenrath, Törleß und Buddenbrook, die uns lange genug das Fürchten gelehrt haben. Wie erfrischend ist dagegen dieser junge, mutige Orths, der lieber unser Zwerchfell als unsere Tränendrüsen zu malträtieren ausgezogen ist! Setzt „Lehrerzimmer“ sofort auf den Lehrplan! Im Ernst!«
eselsohr