Markus Orths

Wer geht wo hinterm Sarg?

Blick ins Buch

Ich war also gerade aus dem Haus getreten und fest entschlossen, endlich das auszuführen, was ich eigentlich lange schon hatte tun wollen, als etwas geschah, das mich von dem, was ich zu tun im Begriffe war, abhielt: Da hob jemand seinen rechten Arm und winkte mich zu sich heran. (S. 102)

Verlagsvorschau

Zwei Männer im Zugabteil kämpfen einen stillen Kampf; ein Mann kann das Leben nur bestehen, indem er gräbt; Hinterbliebene diskutieren: »Wer geht wo hinterm Sarg?«; eine Horde Schweine wagt einen entschlossenen Ausbruch ... Ungewöhnlich hintersinnige Erzählungen, die mit der Erwartung des Lesers spielen, mit suggestiver Sprachkraft und eindringlichen Bildern: Sie lauern überall, die beunruhigenden Abgründe.

 

Pressestimmen

»Markus Orths zielt mit Erfolg direkt unter die Haut.«
Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Markus Orths liebt das Morbide. Dennoch ist dieses Buch alles andere als traurig. Dafür sorgen des Autors Lust am Skurrilen und die eigentümliche Intensität seiner Prosa.«
Handelsblatt

»Bei manchen Erzählungen denkt man an Edgar Allan Poe und ein grösseres Lob dürfte es in diesem Genre kaum geben.«
metropol