Markus Orths

Das Zebra unterm Bett

Blick ins Buch

»Hanna schlug die Augen auf. Irgendetwas hatte sie geweckt. Ein Geräusch. Als hätte jemand gehustet. In ihrem Zimmer. Es war früh am Morgen. Durch den Spalt im Vorhang drang Licht. Ein bisschen nur. Draußen war es hell. Hanna zog den Vorhang zur Seite. Jetzt brach die Sonne herein. Ein schöner Morgen.« (S. 9)

Verlagsvorschau

»Bräuninger? Komischer Name für ein Zebra.« »Find ich auch. Aber da kann man nichts machen.« Eines Morgens liegt unter Hannas Bett ein Zebra. Ein lebendiges Zebra! Einfach so. Hanna ist mit ihren beiden Papas neu in die Gegend gezogen und so ist es ihr recht, dass Bräuninger, so heißt das Zebra, sie in die Schule begleitet. Ein Zebra im Unterricht? Das geht nicht! Da Bräuninger aber verflixt gut schreiben, rechnen und turnen kann, darf er bleiben - zumindest fürs Erste. Diesen Schultag werden die Kinder nie vergessen: Schreiben lernen auf Bräuningers Streifen! Bocksprünge über seinen Rücken! Traumstunde! Doch plötzlich geht die Tür auf: Zwei Zoowärter erscheinen und führen Bräuninger ab. Was soll Hanna jetzt machen? Markus Orths erzählt witzig und tiefsinnig von Andersartigkeit und Fremdsein. Dass Hanna bei ihren »homosensationellen« Vätern aufwächst, wird herrlich unaufgeregt thematisiert. Kerstin Meyer hat die Stimmungslagen der Figuren in ihren Illustrationen großartig eingefangen.

Stimmen

»Ein lustiges Buch gegen Vorurteile, ein Buch das neugierig auf das Fremde macht.«
Rolf Brockschmidt, Der Tagesspiegel

»Unglaublich, wie leichtfüßig dieses Zebra mein Buchhändlerherz schon nach dem ersten Kapitel erobert hat. Meine Lieblingsempfehlung für Grundschulkinder!«
Beate Widmann, Buchhandlung Dombrowsky, Regensburg

»Eine süße, schräge Geschichte mit viel Tiefgang.«
ORF

»Ein Buch zum Liebhaben.«
Evangelisches Literaturportal