Markus Orths

Die Enthusiasten

Galiani 2026


Blick ins Buch

Wir Kinder waren uns sicher, dass die zahllosen Bücher nachts miteinander sprachen, ihre Geheimnisse teilten, von Buch zu Buch weitergaben, eine stille Flüsterpost, ja, wir Kinder waren uns sicher, dass die in den Büchern steckenden Sätze und Wörter unterirdisch miteinander verknüpft waren, riesige Pilzgeflechte, die sich gegenseitig mit Nahrung versorgten, Buchseitenmyzele oder Einbandfäden, denn, so hatte Mutter einmal gesagt, das Wesentliche spiele sich unter den Dingen ab, im Dunkeln.

Verlagsvorschau:

Ein erzählerisches Feuerwerk über eine ziemlich besondere Familie, bei der Bücherplateaus von der Decke hängen und in der Geschichten zum Leben erweckt werden. Und über drei Geschwister, die eine innige Liebe verbindet und ein großer Verlust.

Was haben ein besessener Laurence-Sterne-Fan auf der abenteuerlichen Jagd nach dem angeblichen zehnten Band von Tristram Shandy, eine Teilchenforscherin, die abgeschirmt von kilometerdicken Felswänden über Jahre versucht, Dunkle-Materie-Teilchen zu erlauschen, ein Kino-Enthusiast, der abgefahrene Experimentalfilme ausheckt, eine nordenglische Kleinstadt und ein sensationeller Fund gemeinsam? Sie kommen in Die Enthusiasten vor, dem wahrscheinlich turbulentesten und gewagtesten Roman seit Langem, der auf halsbrecherische Weise die Grenzen dessen auslotet, was Erzählen kann und was menschengemachte Kunst ist.

Auch dabei: eine rätselhafte Thailänderin, eine unendlich liebenswerte, lesebesessene und eigensinnige Mutter, die spurlos verschwindet, und ein Vater, der ausschließlich auf nie dagewesene Fragen antwortet.

STIMMEN zum BUch:

Bernd Noack: Nürnberger Nachrichten vom 03.03.2026: »Statt dem üblichen Vorab-Lob der Schriftstellerkollegen steht hinten auf dem Schutzumschlag: „Dieses Buch hätte ich gern selbst geschrieben“. Gezeichnet: ChatGPT. Aber es braucht eben doch einen richtigen Autor wie Markus Orths, damit aus „Die Enthusiasten“ ein Lesespaß wird. Es geht um eine literaturverrückte Familie und um die mögliche Fortsetzung von Laurence Sternes Jahrhundertwerk „Tristram Shandy“. Und so machen sich die komischen Helden gefahrenvoll auf die Suche, geraten in dunkle Materien und an zwielichtige Bibliophile. Eine ebenso geistreiche wie nicht ganz ernste Neuschreibung der Literaturgeschichte.« 

Michael Braun in der Aachener Zeitung vom 01.03.2026: »Was für ein abenteuerliches, buntgesprenkeltes und mitten in unsere Gegenwart hineingeschriebenes Buch! Markus Orths neuer Roman „Die Enthusiasten“ setzt ein dickes Lesezeichen in die KI-Ära. Es geht um Lesefreude und Schreibpein, um die Kunst des Erzählens und digitale Künstlichkeit, um alte Schriftsteller, die nicht veraltet sind, und generative Intelligenzen, die so neu nicht sind, wie sie vorgeben. Kurzum: Es geht um „Enthusiasten“. ... Verbunden sind alle diese Figuren durch die Leidenschaft für „ihre“ Kunst: Erzählen, Filmen, Forschen, Berühren. Diese Künste werden geschickt miteinander verwoben und am Ende zu einem großen Gesamtkunstwerk, einem Plot im Plot, aufgesteckt. Genau das wiederum ist die schönste Huldigung an das dynamische und zugleich abschweifende Erzählen. ... Ein wunderbarer Roman, der begeistert und für die menschengemachten Künste ansteckt.«

Gespräch mit Miriam Zeh im Deutschlandfunk Kultur am 27.02.2026: »Es macht richtig, richtig Spaß, den Roman zu lesen. Retten wir uns: Lesen wir das neue Buch von Markus Orths!«

Rheinische Post, 28.2.2026: »Geschichten werden derart ineinander verschachtelt, dass es eine Lust ist, diesem Erzähler zu folgen, Seite um Seite. Da werden neue Geschichten gesponnen, da wird mit Wörtern gespielt und über das Schreiben nachgedacht. Skurrile Figuren tun ein Übriges dazu, dass sich die Geschichte temporeich entwickelt. Ihnen allen mit Orths gemeinsam zu folgen, macht einen Riesenspaß. Ein Muss für alle, die Bücher lieben.«

Elke Heidenreich: Buchtipp der Woche u.a. im Kölner Stadtanzeiger vom 28.02.2026: »In diesem Roman geht es drunter und drüber mit lauter ziemlich verrückten, aber sehr liebenswerten Figuren – oder geht es letztlich darum, uns zu zeigen, wie Erzählen entsteht? Wie man die Welt nur noch lesend und schreibend erträgt? Wie bei Markus Orths, der hinter allem Witz und aller Fantasiefreude ganz ernsthaft weiß: „Ich spaziere auf dem verzauberten Boden der Imagination.“  Ein Buch, sehr witzig, sehr fantastisch, das viel über Künstler erzählt, die besessen, eben enthusiastisch sind. Ein Buch mit neuen Überraschungen auf beinahe jeder Seite!«

Annemarie Stoltenberg, NDR, 24.02.2026: »Zwischen schrägen Einfällen und der Liebe zu Laurence Sterne entfaltet Markus Orths einen vielschichtigen Roman, der zum Nachdenken einlädt, einen Roman zwischen Begeisterung und Melancholie. Markus Orths feiert die echte, wahrhaftige, von Menschen verfasste Literatur.«

Alexander Solloch, NDR 02.01.2026: »Dieses Buch ist eine Explosion des Erzählens, die keine Verrücktheit auslässt.«

Die Rheinpfalz, 02.02.2026: »Mit seinem neuen Roman erreicht Orths einen Gipfel an irrwitzigem Erzählen zwischen Slapstick und existenziellen Fragen.«

Buchhändlerinnen und Buchhändler schreiben bei NetGalley: 
(https://www.netgalley.de/catalog/book/743944)  

»Ein Buch voll Sprachgewalt, welches einen von Seite 1 an in seinen Bann zieht. Das erste Lesehighlight in 2026!«

»Die Enthusiasten von Markus Orths ist ein Roman, der mich leise, aber nachhaltig beschäftigt hat. … Beim Lesen hatte ich oft das Gefühl, den Figuren sehr nah zu sein. Die Enthusiasten ist ein stiller, kluger Roman, der sich langsam entfaltet.«   

»Hilfe, was für ein Buch! Ab und zu habe ich beim Lesen die Vision gehabt, ich müsse danach ein Gewicht auf den Buchdeckel legen, damit die Wörter und Sätze nicht herausquellen und sich weigern, in ihr Zuhause zurückzukehren. Schon lange habe ich kein Buch mehr gelesen, das mich so eingefangen hat und nach dessen Lektüre ich das Gefühl hatte, überrollt worden zu sein von einem Hochgeschwindigkeitszug, vollbesetzt mit wohlgeformten Sätzen, intelligenter, höchst rasanter Handlung, gigantischen Abschweifungen und immer neuen kuriosen Szenen. Nach solch einer sprachlichen Explosion, irrwitzigen Ideen und abenteuerlichen Wendungen, kann ich nur sagen; das muss man einfach lesen!!!«

»Die Enthusiasten ist ein sprachgewaltiger Roman, der mich gleichermaßen überwältigt und begeistert hat. Markus Orths entfesselt ein Feuerwerk aus Wortschöpfungen, Assoziationen und gedanklichen Verästelungen. Am Ende bin ich mit rasender Geschwindigkeit durch dieses Buch gerauscht – nicht, weil es leicht wäre, sondern weil es mich nicht mehr losgelassen hat. Die Enthusiasten ist ein Roman, den man nicht einfach liest, sondern erlebt.«

»Januar 2026. Das Buch "Die Enthusiasten" von Markus Orths hat bereits jetzt große Chancen, mein Lieblingsbuch des Jahres 2026 zu werden. Ich liebe Markus Orths ausgefallenen Ideen, seinen Sprachwitz, sein Spiel mit Worten und Sätzen, die außergewöhnlichen Protagonisten. Von der ersten Seite an war ich gefesselt. Was für ein Buch! Ich empfehle es allen Buchliebhabern, allen Lesern, die Freude an guter Sprache haben, Menschen mit Sinn für etwas skurrilen Humor.«

»In seinem neuesten Roman entfesselt Orths ein sprachliches Feuerwerk auf hohem literarischem Niveau, das gleichzeitig für irrwitzigen Lesespaß sorgt. Dieses Buch ist ein Muss.«

»Das Buch ist ein absolutes Erlebnis. Es quillt förmlich über vor Sprachgewalt, Ideen, Humor, skurrilen Figuren und Wendungen. Ein Roman wie ein Zehn-Gänge-Menü: von allem zu viel, aber gleichzeitig köstlich, ausgefallen, unvergesslich. Danach ist man satt und glücklich. Schon jetzt ein Highlight in diesem Lesejahr.«

»Der sprachgewaltige, irrwitzige, fantasievolle Roman macht einfach Spaß zu lesen. Die ganze skurrile Familie von Vince mit ihrem Hexenhäuschen voller Bücher ist mir ans Herz gewachsen. Eine fabelhafte, sprachtrunkene Tour de Force für Leserinnen und Leser mit Freude an literarischem Übermut und erzählerischer Abschweifung.«

»‚Die Enthusiasten‘ ist ganz anders als die meisten Bücher - alles ist etwas verrückter, bunter, irrsinniger als in den meisten anderen Büchern. Und auch die Wortspielereien des Autors machen beim Lesen einfach glücklich. Bei diesem Buch ist das Lesen an sich der Genuss und wer es bunt, wild und wagemutig mag, dem wird diese Geschichte gefallen.«

»Insgesamt eine außergewöhnliche Geschichte, bei der ich mich auf vielen Ebenen unvergleichlich abgeholt gefühlt habe - vor allem vom Ende. Mein Buch ist voller Markierungen. Ich könnte es irgendwo aufschlagen und garantiert einen Satz finden, der mir Freude macht. Nicht nur durch die unvorhersehbare Handlung und prägnante Botschaft, sondern auch wegen des ironischen Humors, der reflektierenden Ebene, der wunderbaren Bär-Familie, der Intertextualität und dem experimentellen Sprachcharakter, der dem Roman eine besondere Note verleiht. Ein uferloses Vergnügen und ein spaßiges Ereignis, bei dem man nie so genau weiß, was man findet und wie irrsinnig es sein wird. Wer sich einmal auf den „frohlockenden Stil“ von Markus Orths eingelassen hat, wird mehr wollen. Dazu gehört sicher ein bisschen Begeisterung für den Sprachwahnsinn und eine Liebe zu unkonventionellen Geschichten, die Brücken zwischen Menschen bauen.«

»Ich bin absolut positiv überrascht über diesen tollen Roman mit seiner blumigen und bunten Sprache, bei der man eher glaubt, Gemälde in einer Galerie zu betrachten als ein Buch zu lesen. Ich bin richtig verzaubert von manchen Redewendungen oder Wortgebilden, die hier benutzt werden. Wirklich wie ein buntes Feuerwerk. Ich werde das Buch definitiv weiter empfehlen, es hat mir unglaublich gut gefallen!«

»Dieses Buch ist irgendwie super besonders- exzentrisch, extravagant und exzellent erzählt. Ich würde mir niemals anmaßen schon beim ersten Lesen alles erfasst zu haben, was hier an Perlen verborgen liegt. Sprachaffine Leser kommen hier durchaus auf ihre Kosten. Ich finde anfangs muss man sich einfach drauf einlassen und hinnehmen, dass nicht alle Zusammenhänge sofort glasklar sind. Aber nach und nach zeichnet sich ein immer deutlicheres Bild ab. Die Geschichte setzt sich aus verschiedenen Erlebnissen, Anekdoten und Erinnerungen zusammen. Es ist eine durch und durch kuriose Erzählung, sehr ausschweifend und überbordend geschrieben.«