Markus Orths

Wer geht wo
hinterm Sarg?


Schöffling (2001)

Heyne (2004)

btb (2010)
Blick ins Buch

Ich wusste sofort, dass etwas nicht stimmte, als der Mann, der sich später als Gerber namens Bartok ausgab, zu mir ins Abteil trat, er war unglaublich dick, schwitzte, kümmerte sich nicht die Spur um mich, sondern setzte sich in die Mitte der Dreierreihe mir schräg gegenüber, jedoch erst, nachdem er die Armstützen hochgeklappt hatte, da ein einziger Sitz für ihn nicht breit genug gewesen wäre. Die Fahrt führte mich vom Süden hinauf, ich hatte gerade, kurz vor Bartoks Erscheinen, aus dem Fenster geblickt ...

Verlagsvorschau:

Zwei Männer im Zugabteil kämpfen einen stillen Kampf; ein Mann kann das Leben nur bestehen, indem er gräbt; Hinterbliebene diskutieren: »Wer geht wo hinterm Sarg?«; eine Horde Schweine wagt einen entschlossenen Ausbruch ... Ungewöhnlich hintersinnige Erzählungen, die mit der Erwartung des Lesers spielen, mit suggestiver Sprachkraft und eindringlichen Bildern: Sie lauern überall, die beunruhigenden Abgründe.

Pressestimmen:

»Markus Orths zielt mit Erfolg direkt unter die Haut.« Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Markus Orths liebt das Morbide. Dennoch ist dieses Buch alles andere als traurig. Dafür sorgen des Autors Lust am Skurrilen und die eigentümliche Intensität seiner Prosa.« Handelsblatt

»Bei manchen Erzählungen denkt man an Edgar Allan Poe und ein grösseres Lob dürfte es in diesem Genre kaum geben.« metropol